Die nötigen Steuerbefehle werden über serielle Schnittstellen von einem Computer auf die Relais der anreihbaren Module übertragen. Bei bisher erhältlichen Relaiskarten mußte die Position eines Moduls in der Ringschaltung durch eine Jumpereinstellung vergeben werden. Darüberhinaus entsprechen diese recht großen Relaiskarten nicht den Ansprüchen für einen möglichst "unsichtbaren" und kostengünstigen Einbau. Um die gestellten Anforderungen unseres Kunden zu erfüllen, entwickelten wir eine kostenoptimierte, busfähige und microprozessorgesteuerte Plug&Play-Relaiskarte. 
Auf der Platine befinden sich 4 potentialfreie Schließerrelais, die über einen Microcontroller angesprochen werden. Der Schaltzustand wird über 4 Tastereingänge bestimmt und optional durch 4 LED-Ausgänge optisch angezeigt.
Zwei RS232-Schnittstellen (Dreidrahtleitung) auf jeder Karte ermöglichen eine Anreihung von bis zu 254 Relaiskarten. Durch eine speziell entwickelte Steuerung können einzelne Module ohne die Notwendigkeit einer einstellbaren Hardwareadresse adressiert werden. Die Wiederaufbereitung der Datensignale erhöht die Reichweite der Module. Jedes Modul hat die Fähigkeit ein Datenpaket an das nächstliegende Platinenmodul weiterzuleiten. Die Adressierung erfolgt über die Anzahl der Hops (TTL / Time-To-Live).
Mit einem effektiven Platinenlayout und einer geschickten Wahl der Bauteile wurde die Platinengröße im Vergleich zur früher verwendeten Ausführung mehr als halbiert und gleichzeitig die Fertigungskosten deutlich gesenkt. Trotz kleiner Platinenfläche wurde eine ausreichende Wärmeaustauschfläche vorgesehen, um auch einen geschlossenen Einbau zu ermöglichen. 

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