Sonntag, 1. August 2010
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Messen, Steuern und Regeln mit Linux

Bisherige hardwareseitige Regelungsalgorithmen können bei der Verwendung von Linux Echtzeitsystemen durch Software ersetzt werden. Das erleichtert und fördert die weitere Entwicklung in der Regelungstechnik: neue Ansätze können schneller eingesetzt und getestet werden.

Seit jeher ist es die here Anforderung in der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, die vielfältigen Daten aus unterschiedlichen Komponenten einer Industrieanlage zu standardisieren und eine einheitliche Kommunikation zu erlauben. Beschränkte Funktionsbibliotheken klassischer Microcontroller oder hardware- und damit herstellerabhängige Entwicklungsumgebungen können oft nicht mehr hingenommen werden. Zu hoch sind hier die Einarbeitungzeiten bei Wartung und Neuentwicklungen.

 

Dagegen bieten aus dem PC-Bereich stammende, angewandte und bewährte offene Standards eine echte Alternative. Linux hat den Vorteil, nicht nach internen Firmenrichtlinien, sondern von einer freien Entwicklergemeinde nach offiziellen Standards entwickelt zu werden. Offene Quellcodes und umfassende Dokumentationen sichern eine stetige Weiterentwicklung und freie Verfügbarkeit für eine Vielzahl von Plattformen. Wichtig für dieses garantierte System ist die GNU-Lizenz, unter der Linux zum Einsatz kommt und in unserem Artikel Open Source beschrieben wird.

 

Für die meisten der aktuellen SOC-Module (System-On-Chip), Universal- oder Signalprozessoren steht eine Unterstützung für Linux bereits zur Verfügung oder kann entwickelt werden. Linux mit standardisierter Softwareschnittstelle läuft problemlos auf unterschiedlichen Prozessorklassen. Für den Einsatz von Embedded Linux empfehlen wir Ihnen ein 32-Bit System mit einer Speicherumgebung von mindestens 1MB Flash und 2MB RAM. Die Entwicklung erfolgt dabei auf dem PC und die dabei entstehenden Programme können praktisch auf beliebigen Prozessorarchitekturen laufen. Bevorzugt verwenden wir bei unserer Entwicklung Intel ARM-Prozessoren.

 

Aus der Entwicklungsgeschichte von Linux in vielen unabhängigen Teilprojekten erklärt sich die Modularität und Anpassungsfähigkeit des Betriebssystems. Durch die spezielle Konfiguration auf Ihre Hardware kann Linux für Ihre Aufgaben im MSR-Prozess angepasst und optimiert werden:


schnelle Verarbeitung von grossen Datenmengen wie sie bei optischen Messgeräten wie
Spektrometer, Laserscanner oder Videokameras anfallen
Kommunikation und Datenaustausch über definierte Schnittstellen, z.B. Feldbussysteme (SPI, I2C, CAN, EIB, ...), RS-232, RS-485, Ethernet (TCO/IP), BlueTooth, Firewire etc.
Echtzeitfähigkeit: garantierte Reaktionszeiten für definierte, kritische Steuerungen
Multitasking für parallel laufende Arbeitsprozesse
optionale grafische Benutzeroberfläche für die intuitive Benutzung und Visualisierung der anfallenden Daten

In der Umsetzung von Linux in der MSR-Technik stehen wir Ihnen als zuverlässiger Partner für professionellen Linuxsupport in industriellen Anwendungen und kompetente Beratung zu Linux und seinen Einsatzmöglichkeiten gerne zur Verfügung. Wir wollen Sie von den Vorteilen eines Linuxsystems in der MSR und Automation überzeugen und freuen uns auf Ihr Interesse!


 
 
 
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